Die Terrakottaarmee und die Schätze der chinesischen Kaiser 14.6.–1.12.2013

Das achte Weltwunder marschiert im Museum Vapriikki. Die Terrakottaarmee, die das Grab des ersten chinesischen Kaisers Qin Shihuangdis mehr als 2000 Jahre lang beschützt hat, wurde 1974 zufällig gefunden, als ein Bauer beim Graben eines Brunnens mit seiner Schaufel versehentlich an den Kopf eines Soldaten stieß. Bei den anschließenden archäologischen Ausgrabungen wurden fast 8000 Soldaten entdeckt, deren Aufstellung einer Armee aus damaliger Zeit entsprach. Jeder Soldat verfügt über individuelle Gesichtszüge und individuellen Haarschmuck. Die Forschungsarbeiten in dem Gebiet dauern noch an.

Die Chinesen der damaligen Zeit glaubten, dass das Leben nach dem Tod weiterging. Daher musste ein Toter mit allem ausgestattet werden, was er auch zu Lebzeiten gebraucht hatte und was er zu Lebzeiten genossen hatte, wie Speisen, Vergnügungen und Gebrauchsgegenstände. Die Grabbeigaben der Kaiser waren von ihrem Wert her weit vom gewöhnlichen Niveau abgehoben.

Neben den märchenhaften Grabwächtern und den Bronzewagen des ersten Kaisers kann man im Vapriikki-Museum auch andere Grabfunde und Schätze der Kaiser aus der Zeit der Quin- und Han-Dynastien bewundern. Darunter befinden sich auch Jade, Gold- und Bronzegegenstände, hervorragende Beispiele der Kunstfertigkeit der alten Chinesen.

Die Partner der Ausstellung in China sind das Shaanxi Cultural Relics Bureau und das Shaanxi Cultural Heritage Promotion Center.

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